7 Tipps für den perfekten Vogelgarten

Im Vogelgarten ist im Frühling viel los. Aufgeregtes Piepsen im Nest verrät, dass dieser Nistkasten am alten Apfelbaum bewohnt ist. Welche Vögel hier heranwachsen, lässt sich leichtgewichtig herausfinden. Behält man den Nistkasten eine Weile aus einiger Entfernung im Auge, dauert es nicht nachhaltig, solange bis sich ein Elternteil gen einem Ast in dieser Nähe des Einfluglochs niederlässt. Ob Kohl- oder Blaumeise, Spatz oder Buchfink – immer ist dieser Schnabel reich voll mit Fliegen, Mücken oder Würmern.

Die erfolgreiche Aufzucht des Nachwuchses sichert den Bestand unserer Singvögel (Foto sinister: Amseln). Doch ohne Rest durch zwei teilbar jetzt lauern gleichermaßen im Hausgarten viele Gefahren. Katzen (rechts) verwehrt man den Zugang zu Nest oder Nistkasten durch sogenannte Katzengürtel (im Zoohandel zugänglich): Am Stamm angebrachte Drahtstäbe verhindern dasjenige Hinaufklettern dieser Tiere

Nicht überall lässt sich im Frühjahr solch ein Schauspiel beobachten. Die Anzahl unserer Singvögel ist in den letzten Jahren klar zurückgegangen, europaweit sind hoch 50 Prozent dieser Arten ernstlich bedroht – ein Warnzeichen für Ornithologen. Betroffen sind Vögel, die unsrige Großeltern früher noch in Scharen gen Feld und Hof antrafen, darunter Stare, Lerchen oder Sperlinge.

Star

Der Star ist nicht zu nicht mitbekommen, ganze Schwärme zogen früher in schwarzen Wolken hoch die Höfe. Solch ein Anblick ist heute seltener geworden, es fehlt dem klugen Stimmenimitator zunehmend an Lebensraum. Im Garten helfen ihm Starenkästen wie Nistmöglichkeit

Allein in Deutschland ist dieser Bestand an Brutpaaren des Haus-Spatzes um mehr wie die Hälfte zurückgegangen. Ihm und anderen Arten geht in den ausgeräumten Landschaften schlichtweg dasjenige Futter aus. Der Einsatz von Pestiziden in dieser Landwirtschaft ist einer dieser Hauptgründe für die drastischen Rückgänge. Unsere Gärten sind in Städten oder zwischen landwirtschaftlicher Monokulturen grüne Oasen, in denen viele Vögel sowohl Nahrung wie gleichermaßen die in dieser Natur oft immer seltener werdenden Nistmöglichkeiten finden.

Mit diesen sieben Tipps können Sie während dieser Brutzeit viel zum Erfolg dieser Aufzucht von Vogelnachkommen hinzufügen.

1. Nistmöglicheiten im Vogelgarten feilbieten

Im Idealfall finden Meisen, Rotkehlchen, Spatzen und Co. rechtzeitig zur Balzzeit geeignete Nistkästen vor. Je nachdem Art gibt es verschiedene Modelle, die in circa zwei Meter Höhe in ost-, südost- oder südwestlicher Richtung an Bäumen angebracht werden.

Eine Baumhöhle (sinister) ist hier die Kinderstube für Blaumeisen. Auch Nistkästen am Baum werden gerne erfunden. Spezielle Nistkästen mit Marderschutz (rechts) verhindern durch verdongeln Vorbau, dass die Pfoten von Marder oder Katze durch dasjenige Einflugloch solange bis zum Nest hinuntergelangen. Übrigens werden gleichermaßen erst während dieser Brutzeit angebrachte Kästen noch oftmals bezogen

2. Auf Schnittarbeiten verzichten

Vogelfreunde verzichten während dieser Brutzeit (März solange bis September) gen jegliche Schnittarbeiten an Hecken und Sträuchern, denn darin könnten sich Nester entscheiden.

3. Badeparadies im Vogelgarten

Flache Uferbereiche im Teich und katzensicher aufgestellte Vogeltränken werden von den gefiederten Gästen gerne erfunden und eignen wie erfrischendes Morgenbad oder wie Tränke an warmen Sommertagen.

Amsel gönnt sich ein Bad

Diese Amsel gönnt sich ein erfrischendes Bad im flachen Gewässer

4. Sandbäder

Ein warmes Sandbad wissen viele Vögel zu schätzen. Feiner, trockener Sand ist selten beliebt, von dort ist es praktisch, wenn die Schale ein kleines Dach bekommt.

Spatz

Der Spatz liebt Sandbäder selten. Er ist ein geselliges Tier und lebt in größeren Gruppen. Vielerorts sind Haus- und Feld-Sperling selten geworden und mittlerweile weltweit gefährdete Vogelarten

5. Der Vogelgarten wie Gourmet-Restaurant

Ein Kompost gehört in jeden tierfreundlichen Garten. Er liefert uns wertvolle Erde und unseren gefiederten Freunden ein unerschöpfliches Nahrungsangebot. Sie finden hier Würmer, Larven oder andere Leckerbissen. Samen- bzw. fruchttragende Stauden, Kräuter, Bäume und Sträucher verleiten Vögel unaufhörlich in den Garten und sorgen für ein reiches Nahrungsangebot, dasjenige viele Arten zum Brüten einlädt.

Während dieser Brutzeit werden Unmengen an Raupen, Mücken und Larven verfüttert. Als Schädlingsvertilger sind Vögel wie die Kohlmeise (sinister) so gesehen im Garten gerne gesehene Gäste. Oft kommen Rotkehlchen (rechts) unter Bodenarbeiten ganz nah heran und wünschen gen den ein oder anderen Regenwurm. Da die Tiere ihre Reviere streng verteidigen, gibt es meist nur ein Rotkehlchen pro Garten

6. Fast Food aus dieser Futterstation

Die Futterstelle kann rund ums Jahr befüllt werden. Gerade während dieser Brutzeit sind die Vogeleltern gen energiereiche Nahrung angewiesen und freuen sich hoch Sonnenblumenkerne und Haferflocken.

Futterstelle

Stellen Sie die Futterstelle katzensicher gen

7. Bio-Tipp

Mit speziellen Pflanzen lockt man Vögel in den Garten, die wiederum vielfach Schädlinge wie Blattläuse und Co. in Schach halten. Samentragende Arten wie Mädesüß oder gleichermaßen „Unkräuter“ wie Brennnessel sind im Spätsommer beliebt, fruchtende Felsenbirne oder Efeu eröffnen Nahrung und Nistplätze.

Vogeltränke aus Beton selbst zeugen

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Über Katrin Walter

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