Klaus Schreiber

Klaus Schreiber

Brachychiton rupestris Glücksbaum, Flaschenbaum

Sterculiaceae (Sterkuliengewächse)In seiner Heimat wird er ein Baum von beträchtlichem Format. Als Topfpflanzen kauft man bei uns Miniaturausgaben im Bonsai-Stil. Auffallend: der dicke Fuß. Von den Züchtern werden die bei uns verkauften Glücksbäume in sehr kleinen Töpfen angezogen. Dadurch wächst die Wurzel nicht gerade nach unten, sondern windet sich und erhält so ihre interessante Form. Wer den Glücksbaum aus seinem engen Gefäß befreit und einige Zeit wartet, bis die Wirkung der wachstumshemmenden Mittel (mit denen die Pflanzen behandelt werden) nachlässt, kann erleben, wie aus dem Winzling relativ schnell eine große Pflanze wird. Neben dem bemerkenswerten Wurzelfuß besitzt der Glücksbaum noch eine Besonderheit: seine Blätter. Sie können von unterschiedlicher Gestalt sein und sich sogar während des Wachstums an einer Pflanze ändern.

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Schefflera elegantissima Fingeraralie

Araliaceae (Araliengewächse)Die anmutige, zarte Fingeraralie ist noch nicht sehr häufig in den Wohnzimmern zu finden. Mit zunehmendem Alter verbreitern sich die schmalen Fiederblätter. Die Pflanze verliert ihr filigranes Aussehen, ähnelt dann mehr den üblichen Aralien. Bei ganz jungen Pflänzchen wirken die Blättchen fast kupferrot, später werden sie immer dunkler, fast blauschwarz. Immer aber sind sie fein gezähnt. Gelegentlich bekommt die Pflanze im Frühjahr unscheinbare Blüten. Für Hydrokultur ist die Fingeraralie gut geeignet.

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Dichorisandra Dichorisandra

Commelinaceae (Commelinengewächse)Viel Licht, viel Wärme und recht feuchte Luft - das sind die Voraussetzungen, unter denen sich eine Dichorisandre auch im Zimmer wohl fühlt. Bei uns gehört sie noch zu den selten verkauften Raritäten. In den meisten Blumenbüchern liest man, dass die Dichorisandre nur für einen Wintergarten oder ein geschlossenes Blumenfenster geeignet ist. Sie lässt sich aber auch im normalen Wohnzimmer halten, macht dann allerdings mehr Mühe. Für grüne Einsteiger, die noch wenig Erfahrung im Umgang mit Pflanzen haben, ist sie nicht geeignet. Die Dichorisandre gehört zur gleichen Familie wie die Tradeskantie. Sie wächst allerdings aufrecht. Nur wenn die Triebe sehr lang werden, hängen sie über.

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Ctenanthe Ctenanthe

Marantaceae (Marantengewächse)Mit ihren prächtig gefärbten Blättern kann die Ctenanthe mit jeder Blütenpflanze konkurrieren. Leider zählt sie zu den schwierigen Pflanzen mit Sonderwünschen. Wie bei ihren engsten Verwandten, den Maranten, sind auch die Blätter der Ctenanthen-Arten wunderschön gezeichnet, gelbgrün gestreift, marmoriert oder von der Unterseite dunkelrot eingefärbt. Die weißen Blüten dagegen sind klein und unauffällig - für Botaniker allerdings wegen ihres differenzierten Aufbaues interessant. Wenn Sie sich eine Ctenanthe kaufen wollen, sollten Sie das im späten Frühjahr tun; dann kann sie sich den Sommer über eingewöhnen. Kommt sie dagegen im Winter aus der Gärtnerei ins geheizte Wohnzimmer, lebt sie oft nicht lange.

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