Balkon & Garten

Senecio mikanioides Sommerefeu

Asteraceae (Korbblütler)Weder verwandt noch verschwägert ist der Sommerefeu mit dem jedermann bekannten Efeu. Was beide verbindet, ist eine Ähnlichkeit der Blattform und der Drang zum Klettern. In einem kühlen Raum, mit einem entsprechenden Spalier, kann er leicht bis zu 2 m Höhe erreichen. In der Regel wird der Sommerefeu bei uns als Blattpflanze gehalten. Von Natur aus kann er aber auch blühen. In seiner Heimat Südafrika ist Sommerefeu weit verbreitet, begrünt mit ziemlicher Geschwindigkeit Zäune, aber auch Telegrafenmasten. Wer ihn bei uns nicht klettern lassen will, kann ihn auch als idealen Bodendecker z.B. im Wintergarten benutzen.

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Fatsia japonica Zimmeraralie

Araliaceae (Araliengewächse)Sie ist eine der beliebtesten Zimmerpflanzen: Weil sie so pflegeleicht ist, weil sie dekorativ aussieht und wohl auch, weil sie in wenigen Jahren eine stattliche Größe erreichen kann. Auch in Räumen mit schlechten Wachstumsbedingungen, bei wenig Licht und Heizungsluft im Winter, kommt sie noch ganz gut zurecht. Riesige Blätter bekommt eine Zimmeraralie, tief eingeschnitten wie eine Hand, ein wenig lederartig und, bei der Ursprungsart, dunkelgrün. Inzwischen aber gibt es auch Sorten mit hellen Blattzeichnungen. In der Jugend wächst die Pflanze noch dicht und buschig. Schon bald aber bildet sich ein kleiner Stamm. Ältere Pflanzen können grünlichweiße, unscheinbare Blüten bekommen. Gelegentlich wachsen dann im Herbst sogar schwarze Beeren nach. Sehr dekorativ sieht es übrigens aus, wenn Sie im großen Kübel mehrere Pflanzen zusammensetzen.

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Saxifraga stolonifera Judenbart

Saxifragaceae (Steinbrechgewächse)Der Judenbart bildet an Ausläufern zahlreiche kleine Ableger aus. Die Pflanze ist in China und Japan beheimatet. Sie wächst in einer Art Rosette, mit lang gestielten, rundlichen bis nierenförmigen Blättern, deren Oberseite grün mit weißen Nerven und deren Unterseite rot und leicht punktiert ist. Von Mai bis August bilden sich zarte weiße Blütenrispen, die hoch über die Blätter hinausragen.

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Jacobinia Jakobinie

Acanthaceae (Bärenklaugewächse)Bei der Jakobinie muss man unterscheiden zwischen der im Sommer blühenden Art, die meist kurzlebig ist, und der Winterblüherin, die zum verzweigten Busch heranwächst. Sie ähneln sich weder vom Aussehen her noch von den Ansprüchen an die Pflege. Ihren Namen erhielt die Pflanze nach einer Ortschaft in der Nähe von Bahia in Ostbrasilien, wo sie entdeckt wurde. Früher einmal waren die Pflanzen sehr beliebt; heute sieht man sie relativ selten. Bei der sommerblühenden Art liegt das vor allem an der geringen Haltbarkeit der Blüten.

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