Christrose: elegante Eisprinzessin


Christrose: elegante Eisprinzessin

Janne Peteres

Helleborus niger, die Christrose, ist eine heimische Pflanze. Die weißen Blätter sind streng genommen nur Hüllblätter, die echten Blüten sind in welcher Mitte.

In diesem Artikel
Blüten mitten im Winter
Christrosen und Lenzrosen: Zwei frühblühende Schwestern
Christrosen sorgen für ein Wintermärchen!
Christrosen lieben halbschattige Plätze
Lenzrosen: faszinierende Vielfalt
Lenrosen: Blüte ab März
Christrosen pflegen
Dekoidee mit Christrosen und Moos: So geht's

Blüten mitten im Winter

Die Christrose (Helleborus niger) hat nun wirklich keine Angst vor Frost, sie traut sich sogar mitten im Winter aus dem Boden und verzaubert uns mit ihren Blüten. Denn wenn es im Freien stürmt und schneit, wenn welcher Frost die Gesamtheit Leben fest werden lässt, nach sich ziehen die Christrosen ihre beste Zeit: Sie öffnen ihre weißen Schalenblüten und lassen uns die Tristesse welcher Januar- und Februartage klitzekleines bisschen vergessen.

Nur wohnhaft bei strengen Minusgraden werden die Pflanzen zurückhaltend, trumpfen dann dessen ungeachtet im Haus hinauf!

Wer es noch farbenprächtiger mag, setzt rechtzeitig noch die Schwester welcher Christrose, die Lenzrose (Helleborus orientalis), in die Rabatte. Der einstige Orient­import ist immergrün, blüht irgendwas später qua die Christrose und bereitet mit seinen leuchtenden Farben unserem Winter-Blues ein rasches Ende.

Christrosen und Lenzrosen: Zwei frühblühende Schwestern

Auch wenn beiderlei Helleborus heißen, sind sie doch verschiedene Pflanzen. Als Lenzrosen bezeichnet man die immer größer werdende Zahl an Helleborus orientalis-Hybriden, die – und dies ist welcher einzige große Unterschied zur heimischen Christrose (Helleborus niger) – später im Jahr boomen, ab Ende Februar/Anfang März. Sie wachsen höher qua die Christrose und nach sich ziehen verzweigte Blütenstände, während die Christrosen immer nur eine Blüte pro Stiel nach sich ziehen.

Christrose: elegante Eisprinzessin

Die nickenden Blüten welcher Lenzrosen (Helleborus orientalis) gibt es in vielen Schattierungen von Hellrosa solange bis hin zum dunklen Violettrot. Ebenfalls gefragt sind die neuen Sorten welcher heimischen oder gleichwohl Stinkenden Nieswurz (Helleborus foetidus) mit zahlreichen, grünweißen Blütenglocken.

Christrosen sorgen z. Hd. ein Wintermärchen!

Helleborus niger gehört zur Weihnachtszeit wie Adventskranz und Marzipankartoffeln. Ihre weißen Blütensterne trotzen welcher Winterkälte und erstrahlen im Garten an einem geschützten Platz und wohnhaft bei günstiger Witterung tatsächlich schon zum Jahresende.

Christrose: elegante Eisprinzessin

Ab Dezember gibt’s blühende Christrosen, z.B. z. Hd. größere Terrakottaschalen. Die Lück­en mit ­Blumenerde auffüllen und Moos herunternehmen. Foto: U. Schiereck

Als blühende Topfpflanze bekommt man die weiße Winterschönheit schon ab Anfang Dezember zu kaufen. Greifen Sie ruhig zu, denn die vorgetriebenen Christrosen boomen noch viele weitere Wochen, wenn sie geschützt stillstehen – etwa an einem überdachten Hauseingang. Pflanzen Sie die Christrosen in möglichst große Töpfe oder Kästen, in denen ihre Wurzelballen in reichlich Erde eingepackt werden können. Sind die Blüten manche Wochen später verwelkt, schmücken sich die Pflanzen mit dekorativen Fruchtständen.

Christrose: elegante Eisprinzessin

Eine Christrose ist eine perfekte Vasenblume, die mit ihren weißen Blüten z. Hd. gute Laune an dunklen Wintertagen sorgt.

Auch qua Schnittblumen ist die Christrose sehr gefragt und nachhaltig haltbar – solo in welcher Vase oder zusammen mit anderen Winterblühern. Sie sollten nur nicht zu warm stillstehen.

Christrosen lieben halbschattige Plätze

Christrosen enthalten Giftstoffe, vor ­allem in den Samen. Das sollten insbesondere Kinder wissen. Nach welcher Blütezeit können Sie Ihre getopfte Christrose im ­Garten auspflanzen, das Mittel der Wahl unterhalb von sommergrünen Sträuchern. Helleborus niger ist quasi im Gebirge zu Hause. Die Pflanzen lieben von dort ­kombinieren eigentlich kalkhaltigen, durchlässigen Boden, wachsen dessen ungeachtet gleichwohl ganzjährig im Topf und stillstehen den Sommer zusätzlich an einem halb­schattigen Platz im Garten oder werden samt Topf im Boden versenkt. Im Herbst kann man die Pflanzen dann wieder ans Haus holen und sich hinauf kombinieren neuen, winterlichen Blütensegen freuen.

Christrose: elegante Eisprinzessin

Die Lenzrose wird gut 35 cm hoch und hat hängende Blüten – so dass man vor welcher Blumenkönigin schon mal knien muss, um deren ganze Schönheit zu bewundern.

Lenzrosen: faszinierende Vielfalt

Lenzrosen lassen sich leichtgewichtig kreuzen. Aus welcher an Farben und Gestalt reichen Gruppe entstehen von dort immer neue Variationen. Viele Farben schillern zwischen Weiß und Rot, manchmal mit einem Anflug von Grün.

Christrose: elegante Eisprinzessin

Potpourri: von schlicht solange bis aufgerüscht – eine schöner qua die andere. Und manche Sorten duften sogar.

Die punktierten Arten, so genannte Guttatus-Formen, vermachen feine Zeichnungen. Die schönsten Varianten werden später zu neuen Sorten weitergezüchtet. Nur sie bekommen kombinieren eigenen Namen. Alle anderen möglich sein mit welcher Bezeichnung Helleborus orientalis-Hybride in den Handel.

Lenrosen: Blüte ab März

Sie blüht zwar nicht schon zur Weihnachtszeit, wie ihre Verwandte, sondern frühestens im Februar. Aber wie sie dann blüht! Die Variationsbreite ihrer Farben lässt wohnhaft bei Lenzrosen kaum Wünsche ungeschützt. Von kräftigem Primelgelb zusätzlich zartes Apricot, pudriges Rosa und sattes Purpurrot solange bis hin zu Blauviolett und samtigem Schwarzbraun hat sie Helleborus-Art die Gesamtheit in petto.

Christrose: elegante Eisprinzessin

Gefüllte Lenzrosen sind vor allem schöne Blickfänger.

Darzusätzlich hinaus gibt es gefüllte Sorten, gerüschten Petti­coats gleich, die mit ihren sauber aufgestellten Blütenblättern, botanisch Hüllblätter genannt, durchaus welcher Rose ähneln. Andere Lenzrosen wiederum schmücken sich mit dunklen Punkten, so kunstvoll und perfekt hingetupft, qua hätte sie ein Maler mit ruhiger Hand und feinem Geschmack aufgesetzt.

Christrosen pflegen

Bei aller Zartheit und Grazie sind Lenzrosen erstaunlich robust. Wie die Christrose wahrnehmen sie sich an einem geschützten Standort in humoser Erde wohl. Anders qua jene, die aus den südlichen Karpaten stammt, ist die im Vorderen Orient beheimatete Lenzrose jedoch nicht hinauf kalkhaltigen Boden angewiesen und von dort leichter zu kultivieren. Ihr hübsches, wintergrünes und fingerförmig gelapptes Laub wolkig mit den Jahren größere Flächen. Man sollte von Anfang an darauf wertschätzen, ihr kombinieren gut bemessenen Standort zur Verfügung zu stellen. Werden die Pflanzen zu üppig, kann man sie teilen.

Christrose: elegante Eisprinzessin

Tolle Tattoos: Weisen Lenzrosen-Blüten wie tätowiert wirkende Farbverläufe oder Sprenkel hinauf, spricht welcher Fachmann von „guttiert“ (lateinisch: gutta = Tropfen).

Wer sein Herz z. Hd. Helleborus entdeckt hat, sollte sich mit zwei wei­teren Arten vereinnahmen: mit welcher im Januar blühenden Stinkenden Nieswurz  (Helleborus foetidus), die ihren Namen zu Recht trägt, und welcher Korsischen Nieswurz (Helleborus argutifolius), die rund sechs Wochen später blüht. Beide sehen aus wie kleine Sträucher mit kreidebleich­grünen, hängenden Schalenblüten.

Am besten weist man den Helleborusarten kombinieren Platz in welcher Nähe des Hauses zu, wo man ihre auffällige Erscheinung vom Fenster aus betrachten kann. Denn wie sagt Karl Foerster: „Es klingt schon wie ein tolles Märchen, dass gleichwohl im Winter geblüht wird.“

Dekoidee mit Christrosen und Moos: So geht's

Die Lust hinauf Blüten steigt, in welcher Natur zeugen sie sich dessen ungeachtet rar. Wie gut, dass vier kälteerprobte Schönheiten doch schon unbedingt ihre bunten Köpfchen zeigen wollen: eine Christrose (Helleborus x nigercors „Green Corsican“), eine Lenzrose (Helleborus orientalis „Merlin“), dies Leberblümchen (Hepatica nobilis) und dies Alpenveilchen (Cyclamen coum „Silverleaf“). Die frühreifen Prachtexemplare lassen sich gleichwohl prächtig inszenieren – etwa hinauf einem Tisch oder hinauf dem Boden neben welcher Haustür. Sie nötig haben eine kleine Holzkiste, Plattenmoos vom Floristen, Bindedraht und dickes Band.

Christrose: elegante Eisprinzessin

 Anke Schütz

Die Christrosen, Leberblümchen und Alpenveilchen nach sich ziehen sich mit Moosmänteln hübsch gemacht.

Das ganze können Sie schnell einfädeln: Moos kaschiert die Töpfe mit einem flauschigen Pelz und schenkt welcher Gruppe ein harmonisches Outfit. Wird sie regelmäßig gegossen, bleibt sie wochenlang schön. Erst wenn die Blüten welken, sollten sie die Stauden in ein schattiges Beet umquartieren. Ideal: ein mäßig feuchter, durchlässiger, nährstoffreicher Boden. Dort sollten sie in aller Ruhe einwachsen, dann boomen sie wieder ganz Vormittag im nächsten Jahr.

Vorbereiten

Ein Moospolster rechtzeitig zum Topf heraussuchen. Die Pflanzen (hier: Christrose Helleborus x Nigercors „Green Corsican“), Wickeldraht, Schnur und Kiste bewilligen.

Christrose: elegante Eisprinzessin

Anke Schütz

Einwickeln

Den Topf hinauf dies Moospolster legen, den unteren Moosrand zusätzlich den Topfboden klappen und den Topf schließlich in dies Moos windeln. Topf entschlossen hinstellen und dies überstehende Moos um die Pflanze herum in die Erde druücken. Draht um den Moosmantel windeln, damit dieser steif anliegt. Wichtig: Draht derbei gleichwohl um Topfboden und Topföffnung resultieren.

Christrose: elegante Eisprinzessin

Anke Schütz

Dekorieren

Eine dicke Schnur mehrmals um den Topf legen und zusammenknoten. Daran kann ein Schildchen mit dem Pflanzennamen gehängt werden. Nun können Sie die Pflanzen hinauf dem Tisch einfädeln, in welcher Kiste und davor, etwa hinauf einem Tablett.

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Anke Schütz
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