Dahlien im Topf: Pflanz- und Pflegetipps für eine reiche Blüte

Dahlien erfolgreich sein pausenlos von Ende Juni solange bis zum ersten Frost. Die frostempfindlichen Knollenpflanzen aus Mittelamerika sind von dort denn Beetpflanzen überaus beliebt. Die nachhaltig Blütezeit und ihre robuste Natur sind demgegenüber wenn schon hervorragende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Topfpflanzen-Karriere. Die Kultur von Dahlien in großen Pflanzgefäßen ist kein Hexenwerk – wenn man die Vorlieben dieser farbenfrohen Exoten kennt.

Die idealen Sorten für den Topf

Für die Kultur im Topf eignen sich der bevorzugte Lösungsweg kleine solange bis mittelgroße Dahliensorten, zum Beispiel Mignon-Dahlien und Halskrausen-Dahlien. Auch schwach wachsende Sorten dieser Seerosen-Dahlien sowie Ball- und Pompon-Dahlien sind ausgezeichnet für die Kübelpflanzung probat. Viele Sorten dieser stattlichen Kaktus-Dahlien hingegen können mehr als zwei Meter hoch werden und sind so gesehen für Pflanzgefäße nicht die beste Wahl. Sie nach sich ziehen kombinieren hohen Wasserbedarf und erfordern von dort ein voluminöses Gefäß. Zudem darf dieser Pflanzbehälter nicht zu leichtgewichtig sein, damit er im Kontext Windböen nicht umkippt. Als Faustregel gilt von dort, dass man nur Dahliensorten in Gefäße pflanzen sollte, die im Beet ohne Stützpfahl auskommen.

Die richtige Pflanzzeit

Wer seinen Topf-Dahlien solange bis zur Freiluftsaison kein helles, frostfreies Quartier offenstehen kann, sollte die Knollen nicht vor Ende April pflanzen. Stehen hingegen ein unbeheiztes Gewächshaus oder ein Wintergarten zur Verfügung, spricht nichts gegen kombinieren früheren Pflanztermin um den ersten April herum. Früh gepflanzte Knollen kommen natürlich wenn schon früher zur Blüte, sollen demgegenüber gründlich sicher werden, zuvor man sie nachher den Eisheiligen aufwärts den Balkon oder die Terrasse stellt. Das gilt wenn schon für Dahlien, die bereits im zeitigen Frühjahr über Triebstecklinge aus vorgetriebenen Knollen vermehrt wurden.

Bei früher Pflanzung kleine Töpfe wählen

Bei früher Pflanzung und vorübergehender Gewächshauskultur sollten Sie die Knollen aus Platzgründen zunächst in kleine Töpfe setzen. Die Pflanztiefe entspricht damit dieser Freilandpflanzung – die Triebknospen an den Knollenschäften sollten nur leichtgewichtig mit Erde trüb sein. Als Substrat können Sie normale Balkonblumenerde verwenden, die schon sehr leitfähig sein sollte. Es hat sich gefestigt, noch irgendetwas Sand und Tongranulat unterzumischen. Weil Dahlien außerdem sehr nährstoffbedürftig sind, können Sie pro Liter Topf-Erde denn Stickstoffvorrat noch kombinieren leichtgewichtig gehäuften Esslöffel Hornmehl hinzugeben.

Setzen Sie die Dahlienknollen mittig und möglichst seicht in den Topf (sinister) und gießen Sie selbige daraufhin gut an (rechts)

Vorgezogene Dahlien werden von kurzer Dauer vor Beginn dieser Freiluftsaison in größere Kübel verpflanzt. Je nachher Wüchsigkeit dieser Sorte sollten die Pflanzgefäße kombinieren Durchmesser von 25 solange bis 50 Zentimeter nach sich ziehen. Setzen Sie die kleinen Topfballen so tief in die Erde, dass deren Oberfläche nur leichtgewichtig mit frischer Erde trüb wird.

Junge Triebe pinzieren

Wenn die ersten Triebe etwa zehn Zentimeter weit sind, sollten Sie die Triebspitzen mit den Fingernägeln oder einer Schere explantieren. Dieses sogenannte Pinzieren führt dazu, dass sich die Dahlien gut verzweigen und von Anfang an kompakt und zottig wachsen.

Viel Sonne, Wasser und Nährstoffe

Damit Dahlien üppig erfolgreich sein und gedeihen, erfordern sie kombinieren vollsonnigen warmen und möglichst windgeschützten Standort aufwärts dieser Terrasse oder dem Balkon. Aufgrund ihrer großen, weichen Blätter nach sich ziehen die Knollenpflanzen kombinieren hohen Wasserbedarf – tägliches Gießen ist von dort Pflicht. An sehr heißen sonnigen Tagen lassen die Pflanzen trotz üppiger Wassergaben am späten Nachmittag oft schon wieder die Blätter hängen und sollten dann erneut gegossen werden. Für die Nährstoffversorgung eignet sich ein phosphatreicher flüssiger Balkonblumendünger. Er wird einmal wöchentlich mit dem Gießwasser verabreicht.

Topf-Dahlien ‘Arabian Mystery’ (sinister) und ‘Pretty Woman’ (rechts)

Damit Dahlien laufend neue Blütentriebe zusammenschreiben, sollten Sie die verblühten Stängel jeweils mehr als einem gut entwickelten Blattpaar abschneiden. Daraufhin treiben in den Blattachseln intrinsisch weniger Wochen neue Blütenstiele nachher.

Überwinterung von Topf-Dahlien

Wenn die ersten Fröste drohen, werden Topf-Dahlien wie ihre Verwandten im Freiland bodennah abgeschnitten und frostfrei überwintert. Wenn Sie im Winterquartier genügend Platz nach sich ziehen, können Sie die Knollen im Pflanzgefäß überwintern. Ansonsten empfiehlt es sich, die Topf-Erde zu explantieren und die Knollen wie Freiland-Dahlien „unverhüllt“ in Kisten mit Sand oder lockerer, trockener Blumenerde zu überwintern. Im nächsten Jahr sollen die Knollen ohnehin in neue Erde gesetzt werden, da die Gattin dann meist erschöpft und nicht mehr strukturstabil ist.

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