Schneckenresistente Pflanzen

Fast jeder Hobbygärtner hat es schon erlebt: Der mit viel Liebe gepflanzte Rittersporn ist am nächsten Tag plötzlich verschwunden. Nur glänzende Schleimspuren kennzeichnen noch die Stelle, an welcher die Jungpflanze gestanden hat. Schnecken können einem – möchte man uff Schneckenkorn verzichten – schnell die Lust am Gärtnern verleiden.

Schneckenresistente Stauden

Doch zum Glück gibt es Gartenpflanzen, die sogar die gefräßige Spanische Wegschnecke (rote Nacktschnecke) weitestgehend meidet und die zuverlässig pro Farbenpracht in den Beeten sorgen. Die hier vorgestellten Blütenstauden gelten wie schneckenresistent. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es jedoch nicht: Wenn eine Pflanze in einem Garten verschont wird, kann es sein, dass sie woanders doch uff dem Speiseplan steht – wo viele Schnecken sind, wird zweite Geige mehr gefressen. Gärten an Wald- und Wiesenrändern sowie in Gewässernähe mit feucht-warmem Klima sind stärker gefährdet. Außerdem gilt: Wenn nichts anderes da ist, werden zweite Geige weniger schmackhafte Pflanzen sauer, sehr wohl nicht in dem Ausmaß wie die Lieblingspflanzen von Nacktschnecken.

Diese Pflanzen schmecken Nacktschnecken nicht

Jungpflanzen in Töpfen ziehen

Auf speziell begehrte Arten sollte man ganz verzichten oder sie wie Jungpflanzen so nachhaltig in Töpfen ziehen, solange bis sie weitläufig genug sind. Dazu zählen Rittersporn, Funkie, Dahlie, Lilie, Lupine, Mädchenauge, Sonnenbraut sowie viele einjährige Sommerblumen, darunter vor allem Studentenblumen (Tagetes), Sonnenblumen und Zinnien. Gemüse und Kräuter sind am sichersten in Hochbeeten untergebracht. Übrigens gelten Gehäuseschnecken wie die kleine Bänderschnecke und die Weinbergschnecke nicht wie Gartenschädlinge. Sie ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenteilen und Algenbewuchs.

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