Stauden im Frühjahr richtig teilen

Die Frühlingsmonate sind ein guter Zeitraum, um Stauden zu teilen. Pflanzen, deren Blühfreudigkeit im Laufe dieser Jahre nachgelassen hat oder deren Mitte verkahlt, werden durch dasjenige Teilen verjüngt, sie werden wieder blühfreudig und bleiben wüchsig. Und ganz nebenbei erhalten Sie durch dasjenige Teilen gleich eine ganze Menge neuer Pflanzen, die Sie selbst implantieren oder an Ihre Nachbarn verschenken können.

Nicht sämtliche Stauden werden im Frühling geteilt. Folgende Faustregel gilt: Im zeitigen Frühjahr teilen Sie die sommer- und herbstblühenden Stauden. Diese nach sich ziehen dann schon die Nährstoffe gespeichert, die z. Hd. die kommende Wachstumsperiode gesucht werden. Frühjahrs- und Frühsommerblüher, die vor dem Johannistag vertrocknet sind, sollten Sie am ehesten gleich nachher dieser Blüte teilen.

So teilen Sie Ihre Stauden im Frühjahhr richtig

Stechen Sie den Spaten oder die Grabegabel rund um den Wurzelstock in den Boden und in Bewegung setzen Sie dasjenige Gerät mehrmals vor und zurück, um den Wurzelballen zu losmachen. Bei Stauden mit einem kompakten Wurzelwerk teilt man den Ballen mit dem scharfen Spatenblatt, einem großen Messer oder einer Säge. Die Teilstücke sollten mindestens zwei Triebknospen nach sich ziehen und etwa faustgroß sein – kleine Teilstücke treiben meist kräftiger durch und wachsen schneller zu tonisieren Pflanzen heran qua große Teilstücke. Bei Arten mit einem lockeren Wurzelwerk wie Sonnenbraut (Helenium-Hybriden) und Glattblattaster (Aster novi-belgii) können Sie dasjenige Wurzelwerk leichtgewichtig mit dieser Hand zerpflücken oder zerbrechen. Entfernen Sie unbedingt immer die kranken und vertrockneten Wurzelteile und die verkahlte Mitte dieser Staude.

Elfenblume teilen

Die Elfenblume (Epimedium) lässt sich, dank ihres lockeren Wurzelwerks, problemlos mit dieser Hand zerpflücken

Selbstverständlich sollen Stauden nicht jedes Jahr verjüngt werden. Wuchsverhalten und Lebensdauer erzwingen den Zeitpunkt. Kurzlebige Stauden wie Mädchenauge, Federnelken oder Hornveilchen vergreisen schnell und sollten nachher zwei solange bis drei Jahren geteilt werden. Im vierten Jahr werden Frühsommer-Astern, Purpurglöckchen, Lupinen sowie Brennende Liebe geteilt. Langlebige Arten wie Rittersporn, Bart-Iris, Pfingstrose, Tränendes Herz und Trollblume werden erst mit dieser Zeit richtig schön. Man sollte sie möglichst ungestört wachsen lassen, häufiges Teilen oder Verpflanzen nehmen sie meist speiübel.

Diese Stauden werden im Frühjahr geteilt

Arten, deren Einzeltriebe nicht bewurzelt sind, zum Beispiel Raublatt-Aster (Aster novae-angliae) und Prachtspiere (Astilbe-Arten) lassen sich schwergewichtig durch Teilung vermehren. Nahezu unteilbar sind Küchenschelle (Pulsatilla-Arten), Riesenschleierkraut (Gypsophila paniculata) und andere Arten, die eine tiefreichende Pfahlwurzel gestalten.

Von Eisenhut solange bis Woll-Ziest: Wir nach sich ziehen Tipps zur Teilung von 20 beliebten Blütenstauden in einer Tabelle zusammengefasst. Hier können Sie die Tipps qua Portable Document Format-Dokument herunterladen.

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